Meniskusschaden
Der innere und äußere Meniskus sind zwei halbmondförmige Scheiben, die dem Kniegelenk als Puffer zwischen Ober- und Unterschenkelknorpel dienen. Vor allem aus dem Sportbereich ist uns allen der Meniskusschaden bzw. ein „Riss des Meniskus“ bekannt. Ein akuter Schmerz führt die Patienten zum Arzt. Bei kleinen degenerativen Einrissen bestehen initial meist nur geringe Schmerzen, jedoch eine oft anhaltende Schwellneigung des Kniegelenkes insbesondere nach Belastung.
Der Meniskus ist nur an seiner Basis durchblutet. Daher wächst ein Meniskus, der an- oder eingerissen ist, nicht mehr auf natürlichem Weg zusammen. Durch weitere Bewegungen und Belastungen dehnt sich der Riss weiter aus. Oft reicht dann bereits eine Bagatellverletzung wie das Aussteigen aus einem Auto oder eine Verdrehung beim Sport (Tennis oder Fußball), um den Meniskus komplett zu schädigen. Dabei ist der innere Meniskus bis zu sieben Mal häufiger betroffen als der äußere Meniskus.
Wir empfehlen, beschädigte Meniskusteile minimalinvasiv mittels Arthroskopie operativ entfernen zu lassen, um Folgeschäden vorzubeugen. Liegt der Riß im durchbluteten Basisbereich, ist auch eine Naht des Meniskus möglich.
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